Umfrage

Mit unserem Fragebogen zum Thema “Lebenswerte Region – neues Wohnen in Gemeinschaft” wollen wir bestehende Tendenzen und zukünftige Entwicklungen von Wohnen und Wohnformen eruieren. Vor allem wollen wir herausfinden, welche Vor- und Nachteile die Menschen der Region in verschiedenen alternativen Wohnformen sehen und wie diese angenommen werden. Weiters soll Bewusstsein dafür geschaffen werden, sich über die zukünftige Wohnsituation Gedanken zu machen und definiert werden, welche Wohnformen in den nächsten Jahren verstärkt benötigt werden.

Die Befragung richtete sich an 480 Personen im Alter von 40 bis 60 Jahren in der Region Mühlviertler Kernland. Dabei wurden die Fragebögen hauptsächlich in Schulen in der Region (BHAK/HTL Freistadt, HLW/HLK Freistadt, SNMS Sandl) verteilt und von den Eltern der Schülerinnen und Schüler ausgefüllt. Insgesamt kamen 243 Fragebögen retour. Das ergibt eine Rücklaufquote von 51 Prozent der gesamten Umfrage.

Das Durchschnittsalter der befragten Zielgruppe liegt bei 46,3 Jahren. 187 Personen sind jünger als 50 Jahre und 52 Personen älter. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten sind beruflich als Angestellte tätig und verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Weitere 16 Prozent sind als Arbeiter/-innen tätig. Die restlichen 34 Prozent teilen sich annähernd gleichmäßig auf die weiteren Berufsgruppen (Land- bzw. Forstwirt/-in, Beamte/r, Selbstständige/r, Pensionist/-in) auf. Die Fragebögen wurden von den Schülerinnen und Schülern  hauptsächlich an die Mütter weitergegeben. Das begründet möglicherweise, warum 74 Prozent der Fragebögen von Frauen und 25 Prozent von Männern ausgefüllt wurden. Die Zielgruppe der Befragten, die Eltern der Schüler/-innen, sind großteils verheiratet. Durchschnittlich hat jeder der Befragten 2,4 Kinder. Dieses Ergebnis liegt deutlich über dem österreichischen Mittelwert, der zurzeit bei 1,79 liegt.

Auswertung der Umfrage von Schüler/-innen der HAK/HTL Freistadt vom Dezember 2017.