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Der Veranstalter der Wohnprojekte-Tage ist die Stattbau Hamburg GmbH, die dies bereits seit 30 Jahren organisiert.

Sie begleitet Baugemeinschaften und berät Interessent/-innen in vielen Angelegenheiten zum gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen. Weiters unterstützt sie mit vielen Projekten die soziale Stadtentwicklung in Hamburg.
Die Stattbau Hamburg GmbH gliedert sich in folgende vier Aufgabenbereiche:

  • Hamburger Stadtentwicklungsgesellschaft mbH. Gemeinsam Planen – Bauen – Wohnen.
  • Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften. Ein Service für innovative Wohn-Pflege-Formen.
  • Hamburger Wohn-Pflege-Gemeinschaften. Ein Service der Hamburger Koordinationsstelle in Kooperation mit dem Forum der Hamburger Wohn-Pflege-Gemeinschaften.
  • BIQ Bürgerengagement in Wohn-Pflegeformen im Quartier. Ein Service von STATTBAU für Bürgerschaftliches Engagement. www.stattbau-hamburg.de

Die Hamburger Wohnprojekte-Tage bieten praxisnahe Informationen, Ansprechpartner/-innen und Kontakte für Menschen, die auf der Suche nach neuen gemeinschaftlichen Wohnformen sind. Dabei besteht die Möglichkeit, sich intensiv und umfassend mit Wohnen zu befassen und Gleichgesinnte zu treffen.

Zum wiederholten Male waren Alternativen zu steigenden Mieten und den Aufnahmestopps vieler großer Wohngenossenschaften Inhalt dieser Tage. Es fand eine intensive Auseinandersetzung statt, inwieweit man sich persönlich im Wohnungsbau der Stadt Hamburg – aktuell bei den großen, neuen Hamburger Quartiersentwicklungen – einbringen kann.

Aber auch Alternativen zur Pflegeeinrichtung im Alter und Entwicklung neuer generationenübergreifender Wohnprojekte standen auf der Tagesordnung.

In Form von Rundgängen in diversen Stadtteilen von Hamburg konnten bereits umgesetzte Wohnprojekte und in Planung befindliche Quartiersprojekte besichtigt werden. Weitere Wohnprojekte wurden am Veranstaltungsort, Bürgerhaus Wilhelmsburg, in Form eines Marktplatzes vorgestellt. Dies beinhaltete die Möglichkeit, Interessent/-innen für gemeinsame Wohnformen zu treffen, Kontakte zu knüpfen und Informationen einzuholen.

Den krönenden Abschluss bot das sogenannte „Speeddating“ wo Baugemeinschaften um ihre Mitstreiter/-innen warben. Dazu hatten sie maximal fünf Minuten Zeit, die Projekte möglichst kreativ vorzustellen.

Fakten:

  • Die Stadt Hamburg betreibt die Agentur für Baugemeinschaften und diese ist seit 2003 zentrale Anlaufstelle für alle, die sich für das Bauen in einer Baugemeinschaft interessieren. Sie begleitet von der ersten Idee bis zur Realisierung. Unterstützend ist sie vor allem in Form von Informationen über Verfahren und Finanzierung, Findung einer passsenden Baugruppe und über die Information von freien Grundstücken tätig. Sie kooperiert mit erfahrenen Architekten und Baubetreuern, die die jeweiligen Interessen der Baugruppen wehrnehmen, z.B. Stattbau GmbH. Weitere Informationen finden Sie unter: www.zusammen-bauen-lohnt.de
  • Die Stadt Hamburg kauft Grundstücke an, um gemeinsames Wohnen zu fördern.
  • 20 Prozent der Baugründe stehen für Baugemeinschaften zur Verfügung.
  • Die Stadt Hamburg betreibt umfassende Quartiersarbeit.
  • Lange Wartelisten für Nachmieten in gemeinschaftlichen Wohnformen, da der Mietpreis gegenüber dem freien Wohnungsmarkt sich halbiert.
  • Gemeinschaftliches Wohnen kann sowohl als Eigentum- oder als Mietwohnung vergeben werden.
  • Die Miete richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen und wird alle fünf Jahre angepasst. Zur Abdeckung der Wohnkosten braucht es eine heterogene Bewohnergruppe in Bezug auf das Haushaltseinkommen.
  • Zur Bewilligung eines großen, gemeinschaftlichen Bauprojektes bedarf es eines sozialen Auftrages, z.B. Kindertagesstätte, Seniorentagesbetreuung, Behindertenbetreuung. Bei kleineren Projekten ist es notwendig, einzelne Wohnungen an Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu vergeben.

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